Auch eine kleine Inflation frisst die Zinsen auf

 

Die Inflation war in der jüngeren Vergangenheit vergleichsweise gering. Doch auch kleine Inflationsraten sind der Zinsen Tod. Wer auf Sparanlagen, Festgelder oder Termingelder setzte, erlitt daher bis jetzt immer einen realen Verlust.

Die Deutschen horten rund 40 Prozent ihres Geldvermögens auf dem Giro- oder Sparkonto oder in Termineinlagen. Zinsen gibt es dafür kaum noch. Aber selbst in früheren Jahren, als die Zinsen höher ausfielen, war das ein schlechtes Geschäft. Am Ende entscheidet über den Erfolg einer Geldanlage nämlich nicht der Nominalbetrag, sondern der reale Wert. Dieser sinkt, wenn durch Inflation die Kaufkraft schwindet. Daran ändern auch vergleichsweise niedrige Inflationsraten wenig.